Lage
Am linken Ufer des Löllingbaches, gegenüber der Röstanlage
Wertigkeit
Denkmalschutz
Geschichte
Die "Erzquetsche" (Brecheranlage) diente zur Zerkleinerung der in der gegenüberliegenden Röstanlage vorbehandelten und über eine Brücke, die allerdings nicht mehr erhalten ist, zugelieferten Erze. Von dort führte eine heute noch teilweise erkennbare Bahntrasse zu den Löllinger Hochöfen.
Der Bau der "Erzquetsche" erfolgte im Zuge größerer Umbauten des Eisenwerkes in Lölling im Jahre 1846/47. Mit dem Bau des dritten Hochofens, des Albert-Ofens mit der Konzession des stillgelegten Hochofens in der Urtl, wurde auch die Erzförderung (Bremsberge und Eisenbahnen) sowie die Erzvorbereitung (Schachtröstöfen und Erzquetsche) neu gestaltet
Sanierung
Im Jahre 1986 wurde von Mitgliedern des Vereines das Mauerwerk der Erzquetsche vom Bewuchs gesäubert und saniert, die Giebelkronen mit Dachziegel gesichert, für den Montanhistorischen Lehrpfad eine Fußgängerbrücke über den Löllinger Bach gebaut und im Bereich der Quetsche sowie beim Gasthof Neugebauer unter fachlicher Betreuung durch Dr. Hans-Jörg Köstler Schautafeln aufgestellt.
Im Herbst 2006 wurde die hölzerne Brücke über den Löllinger Bach von Mitgliedern des Vereines teilweise erneuert.
Literatur
2500 Jahre Eisen aus Hüttenberg. Eine montanhistorische Monographie; Kärntner Museumsschriften Bd. 68, Klagenfurt 1981
Friedrich Münichdorfer: Geschichte des Hüttenberger Erzberges. Fotomechanischer Nachdruck der Originalausgabe 1870. Klagenfurt 1989
Hans-Jörg Köstler: Die Roheisenerzeugung in Kärnten von 1870 bis zu ihrer Auflassung im Jahre 1908. Radex-Rundschau, Heft 2,. 1979
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