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Lage
Die montanhistorischen Wanderwege erstrecken sich über den gesamten Hüttenberger Erzberg und erschließen die Montandenkmäler in Mosinz, Heft, Knappenberg und Lölling sowie im gesamten ehemaligen Bergbaugebiet. Geschichte Nach der endgültigen Schließung des Eisensteinbergbaues Hüttenberg im Jahre 1980 wurde vom montangeschichtlichen Verein (ehemals "Freunde des Bergbaumuseums Schaubergwerk Hüttenberg") über Anregung des Montanhistorikers Dr. Hans-Jörg Köstler und unter seiner fachlichen Betreuung vorerst im ehemaligen Eisenwerk Heft ein montanhistorischer Lehrpfad errichtet. Mit Hilfe von Schautafeln und Wegweisern wird der Besucher durch die ausgedehnten und technikgeschichtlich so interessanten Anlagen geführt.
Im Jahre 1901 wurde als Ergänzung zu den bestehenden Förderbahnen mit der Errichtung einer Horizontalbahn vom Kopf des Globitsch-Bremsberges zu den Hefter Hochöfen begonnen. Die Schmalspurbahn, betrieben durch eine 10 PS-Lokomotive, führte durch ein überaus steiles und schwieriges Gehänge, musste an zahlreichen Stellen in den Fels gesprengt werden und überquerte tief eingeschnittene Gräben auf hölzernen Brücken. Die Bahn, vorerst zur zusätzlichen Erzversorgung der Hochöfen in Heft errichtet, nach Einstellung der Verhüttungsanlagen und des Stahlwerkes in umgekehrter Richtung zur Abförderung der Erze aus dem Andreaskreuzrevieren benützt, wurde bereits 1912 endgültig eingestellt.
 Die ehemalige, mittlerweile völlig verwachsene Bahntrasse wurde vom Verein mit Unterstützung durch die Marktgemeinde Hüttenberg und die Freiwillige Feuerwehr Knappenberg von Bäumen und Buschwerk gesäubert und durch die Errichtung von 6 Brücken wieder begehbar gemacht.
In den Folgejahren wurde durch das immer ausgedehntere System der montanhistorischen Wanderwege schließlich das gesamte Gebiet des Hüttenberger Erzberges erfasst und so die zahlreichen noch vorhandenen Zeugen einer langen und wechselvollen Montangeschichte dem interessierten Wanderer erschlossen.
Die Lehrpfadführer wurden von Dr. Hans-Jörg Köstler – für die Anlagen in der Heft – und Univ. Prof. Dr. Eberhard Clar verfasst.
Literatur 2500 Jahre Eisen aus Hüttenberg. Eine montanhistorische Monographie; Kärntner Museumsschriften Bd. 68, Klagenfurt 1981
Wilhelm Schuster: Die Geschichte der Betriebe der Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft. Fünfte Abteilung- Der Hüttenberger Erzberg und die Betriebe in Kärnten.- Im Selbstverlag der ÖAMG. Wien 1931
Manfred Hohn: Eisenbahnen am Kärntner Erzberg. Archiv für Vaterländische Geschichte und Topographie. 76.Band. Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten. Klagenfurt 1995
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